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  • Die letzten Worte der Kommandantin Sîdar Efrîn

    Die letzten Worte der Kommandantin Sîdar Efrîn

    Sîdar Efrîn war eine warmherzige YPJ-Kommandantin und eine aufrichtige Verteidigerin der demokratischen Nation. Als die mit Damaskus verbündeten HTS-ISIS-Banden Tabqa rücksichtslos angriffen, kämpfte unsere Kommandantin Sîdar Efrîn bis zum bitteren Ende gegen die Banden und wurde am 18. Januar getötet.

    Dies sind ihre letzten Worte:

    Als Kämpferinnen und Kämpfer der YPG und YPJ haben wir die Rojava-Revolution der Welt vorgestellt. Weltweit gab es zahlreiche Revolutionen und Aufstände, viele davon im Nahen Osten. Beispiele wie die Revolution in Rojava und der Widerstand der YPG und YPJ sind jedoch selten. Niemand hätte sich vorstellen können, dass im Westen Kurdistans ein solcher Schritt unternommen werden würde, dass sich die Jugend von Rojava, sowohl Männer als auch Frauen, der Revolution anschließen und aufbegehren würde.

    Diese Botschaft richtet sich an alle unsere Freunde, aber auch an unsere Feinde, die uns beobachten.

    Im Laufe der Geschichte haben Frauen große Grausamkeiten und Entbehrungen erdulden müssen. Ihr Leiden dauert bis heute an. Die Gedanken und die Weisheit der Frauen wurden zutiefst korrumpiert. Bis heute bleibt die Geschichte der Frauen verzerrt. Ebenso werden ihre Körper ausgebeutet. Vor diesem Hintergrund ist die Entstehung der YPJ und ihre Beteiligung an der Revolution eine wichtige Botschaft. Die Rojava-Revolution hat eine klare Botschaft an die ganze Welt gesendet – sowohl an unsere Freunde als auch an unsere Feinde. Unsere Verbündeten verstehen die Philosophie und die Prinzipien, auf denen unsere Revolution basiert. Auch unsere Feinde sind sich der Bedrohung, die wir für sie darstellen, sehr wohl bewusst.

    Wir sind verbunden durch unsere Stärke, unsere Ideen und unsere Leben. Die Menschen in Rojava sind gebildete Menschen – Anhänger von Rêber Apo (Abdullah Öcalan). Rêber Apo hat diese Revolution hier seit 20 Jahren vorbereitet. Sein Beitrag zu Rojava ist unermesslich.

    Jeder Erfolg dieser Revolution ist ein direktes Ergebnis der Bemühungen von Rêber Apo. Rêber Apo ist in Rojava von Haus zu Haus gegangen, um sich und seine Organisation den Menschen vorzustellen. Jeder Dritte unseres Volkes hat Rêber Apo getroffen und wurde in seine Lehren eingeführt. Wir waren gut auf diese Revolution vorbereitet, und unzählige Opfer wurden für diese Sache gebracht.

    Das syrische Regime hat unser Volk unterdrückt und verfolgt. Das Leid, das das Regime dem Volk zugefügt hat, ist immens. Die Einheit der Menschen und ihre Vorreiterrolle in der Revolution sind eine klare Botschaft an das Regime. Dieses Volk hat enorme Entbehrungen erlitten. Viele Nationen, Gemeinschaften und Glaubensrichtungen haben diesen Schmerz geteilt. Durch die Rojava-Revolution jedoch haben sich die Menschen in Rojava zusammengeschlossen und sich um eine gemeinsame Philosophie, eine gemeinsame Idee vereint. Historisch gesehen waren diese verschiedenen Gemeinschaften oft Feinde, und viele haben ihr Leben gegeneinander verloren. Das Ziel dieser Revolution ist es, dass die Menschen in Rojava und Syrien – Frauen, Kinder und alle Menschen – dieses Land gemeinsam wiederaufbauen.

    In dieser Revolution hat die demokratische Nation nicht nur das kurdische Volk, sondern alle Teile der Gesellschaft gestärkt und ihnen die Möglichkeit gegeben, sich selbst zu regieren und zu verteidigen. Sie organisieren sich nun in jeder Hinsicht selbst, und alle Errungenschaften in Rojava gehören dem Volk. Wir sind die Kader der demokratischen Nation. Unsere Forderung beschränkt sich nicht auf das kurdische Volk; wir setzen uns auch für die Rechte aller anderen Völker und Glaubensrichtungen ein. Es gibt Schwierigkeiten und Entbehrungen, da der Staat die Spaltung der Völker gefördert hat.

    Viele Menschen sind aus anderen Ländern hierher gekommen, haben diese Revolution und die demokratischen Nation in sich aufgenommen und verkörpert. Sie sind aus verschiedenen Nationen gekommen, haben sich Rojava zugewandt und ihre Seelen für dieses Land gegeben. Das zeigt, dass die demokratische Nation für alle Völker da ist. Die Ideen und die Philosophie von Rêber Apo haben sich fest in der Gesellschaft verankert, und die Menschen nehmen sie von ganzem Herzen an. Auch die vier Teile Kurdistans und die Diaspora nehmen diese Ideen an.

    Wir sind auf die bevorstehenden Veränderungen und Umwälzungen vorbereitet. Durch die Gedanken und die Philosophie von Rêber Apo bereiten wir uns auf die vor uns liegenden Aufgaben vor, insbesondere im demokratischen Prozess der Übernahme von Verantwortung für die Revolution.

    Unser Studium an der Akademie bietet eine großartige Gelegenheit. Es hilft uns, uns auf das vorzubereiten, was vor uns liegt. Wir müssen bereit sein – unabhängig von der Art des Angriffs oder dem Feind, dem wir gegenüberstehen. Wenn man auf Veränderungen und Transformation vorbereitet ist, ist man auch auf den Feind vorbereitet.

    Wir bereiten uns auf Veränderungen und Transformation vor, damit wir für den Krieg bereit sind. Welche Form dieser Krieg auch immer annehmen mag – ob physisch, ideologisch oder propagandistisch –, wir sind bereit, ihn zu führen und uns zu verteidigen.

  • Sie ist ein Engel der Freiheit: Şehîd Denîz Çiya

    Sie ist ein Engel der Freiheit: Şehîd Denîz Çiya

    Şehîd Denîz Çiya war eine junge Frau aus Afrîn, die im Widerstand von Sheikh Maqsoud und Ashrafieh kämpfte. Drei Tage lang verteidigte sie allein ein Gebäude gegen Hunderte schwer bewaffnete Dschihadisten. Nachdem sie 53 von ihnen getötet hatte, wurde sie aus dem Gebäude geworfen, und ein Video, das ihren Körper schändete, wurde verbreitet. Als Reaktion darauf teilte die Gesellschaft von Rojava Bilder, auf denen sie wie ein Engel aus dem Gebäude fliegt. In dieser Erklärung bewertete Sozdar Avesta, Mitglied des Exekutivrats der KCK, die mutigen Taten von Şehîd Denîz und ihre Bedeutung für Frauen auf der ganzen Welt.

    Sie ist ein Engel der Freiheit. Sie ist eine Göttin. Ich würdige sie mit Respekt und Dankbarkeit. Nicht diese Genossin allein wurde heruntergeworfen, sondern das Gewissen der Menschheit. Dazu ist nichts hinzuzufügen; keine Worte können es beschreiben. Dies ist eine Botschaft [der Dschihadisten] an alle Frauen, die Freiheit anstreben, und es sollte allen Frauen auf der ganzen Welt Angst einjagen.

    Für Freiheitskämpfende ist es eine Botschaft der Rache und für Frauen eine Warnung, nicht gegen das System des „kastischen Mörders“ aufzubegehren. Der „kastische Mörder“ stellt die Geschichte in folgender Art und Weise dar: „Ich bin der kastische Mörder und entstand auf diese Weise. Im Himmel ist Gott, auf der Erde der Staat, ich bin der Herrscher und du stehst unter meinem Befehl.“ Der kastische Mörder will diese Philosophie aufzwingen. Doch diese Annäherung, ist kein Beweis für die Stärke des Systems: es beweist seine Furcht. Was sich dort [in Sheikh Maqsoud] zeigte, war der Geist der freien Frau, die Würde des kurdischen Volkes und die Würde des Volkes Kurdistans und aller Menschen und Frauen der Welt. Alle sollten wissen, dass diese würdevolle Genossin die Göttin der Freiheit für alle Frauen ist.

    Saddam Hussein gelang es nicht, Leyla Qasim zu hängen. 1974 hängte Saddam Hussein Frauen, um sie einzuschüchtern. Im Widerstand in Scheich Maksud und Ashrafieh trat eine andere Leyla Qasim in Erscheinung. In Iran versuchten sie, sich durch die Exekution Şîrîn Elemhûlîs vor dem Zusammenbruch zu schützen, doch heute sind Millionen von Şîrîn Elemhûlîs auf den Straßen. Dies wurde tausendmal bewiesen. Weder die Morde an Frauen wie Seve, Pakize und Fatma noch an Vorreiterinnen des Befreiungskampfes wie Sara, Rojbîn, Leyla und Evîn werden uns aufhalten. Je mehr sie auf diese Praktiken pochen, desto entschlossener wird unser Kampf sein.

    ISIS trägt die Verantwortung dafür. ISIS will sich rächen. Darum sollten sich die Menschen Kurdistans, die Frauen Nord- und Ostsyriens und alle Frauen Syriens des Folgenden bewusst sein: Gemäß al-Jolanis Verfassung werden Frauen nicht mehr sein als Dienerinnen und Sklavinnen. Im Vertrag vom 10. März gab er ihnen keinen Raum und rächte sich an jenen, die sich wehren. Man sagt, du öffnest den Frauen die Augen, gibst ihnen Wissen und Willensstärke. Sie rächen sich. Wir haben die Frauen der arabischen Gesellschaft gesehen. Wir sahen Manbidsch. Wir sahen, was sie den Frauen, die in demokratischen Institutionen arbeiteten, antaten. Wir sahen Derazor.

    Diese Mentalität ist weit verbreitet und repressiv. Doch das zeigt nicht ihre Stärke – im Gegensatz, es zeigt, wie klein und schwach sie sind. Auf Kurdisch gibt das Sprichwort „Bê çare ne“, das bedeutet „sie sind hilflos“. Das zeigen sie. Auf diese Weise wollen sie unsere Furcht verstärken. Doch sie sollten es nur allzu gut wissen. Sie werden der Freiheit der Frau niemals im Wege stehen. Diese Mentalität hat Frauen tausende Jahre lang unterdrückt. Frauen haben Organisationen mit Gedanken und einer Philosophie gegründet – sie sind zu einer schützenden Kraft geworden.

    Alle Frauen müssen Verantwortung für die Situation in Aleppo übernehmen und ihre Verteidigung stärken. Sie müssen ihre rechtmäßige Verteidigung, Organisation und Einigkeit stärken. Sie müssen politisch aktiv werden. Sie müssen lernen, sie selbst zu verteidigen. Ohne Verteidigung kann kein Wesen existieren. In Scheich Maksud und Ashrafieh verteidigen sie sich und ihr Volk. Sie hatten bloß ihre eigenen, leichten Waffen. Um ihr Volk zu verteidigen, entschieden sie sich für würdevollen Widerstand. Darum müssen Frauen Selbstverteidigung lernen. Nicht nur in Nord- und Ostsyrien – Frauen in der ganzen Welt brauchen Selbstverteidigung. Von Venezuela über die Ukraine bis Palästina. Wem fügten all diese Kriege Schaden zu? Frauen. Millionen von Frauen wurden massakriert. Aus diesem Grund entwickelte Rêber Apo diese Gedanken und Philosophie. Aus diesem Grund wollen sie sich an uns rächen. Die Befreiungsbewegung der Frauen Kurdistans spielt eine Vorreiterrolle in den Bereichen Ideologie, System, Organisation, Kraft und so weiter. Deshalb greifen sie uns so brutal an; sie wollen uns unterdrücken. Doch das wird ihnen niemals gelingen. Die Folge sind Widerstand und Auflehnung. Das hat die Geschichte bewiesen.

    *Im neuen „Manifest des Friedens und der demokratischen Gesellschaft“ beschreibt Rêber Apo Männer, die sich organisieren, um die Gesellschaft zu unterdrücken als „kastische Mörder“.

  • Heval Sara verkörpert den Geist des Lebens, der Liebe und des Kampf!

    Heval Sara verkörpert den Geist des Lebens, der Liebe und des Kampf!

    Vor 13 Jahren, am 9. Januar 2013 in Paris, hat die Welt für einen Moment angehalten. Sakine Cansiz (bekannt als Heval Sara) wurde ermordert. Sie und ihre Genossinnen Fidan Dogan (Rojbîn) und Leyla Şaylemez (Ronahî) sind aufgrund eines Angriffes als Märtyer gefallen – und das, weil sie Frauen waren, weil sie Revolutionärinnen waren, weil sie Hüterinnen von Werten waren, weil sie frei waren, wunderschön und kämpfend. Das waren ganz klar drei politische Femizide, aber obwohl es eindeutige Belege gegeben hat, sind die Täter nicht verurteilt oder zur Rechenschaft gezogen worden.

    Am 23. Dezember 2022, vor drei Jahren, wurden im gleichen Stil, zur gleichen Zeit, wieder in der französischen Hauptstadt, Emîne Kara (bekannt als Heval Evîn, eine Vorreiterin der kurdischen Frauenbewegung) und zwei weitere Genossen, Mir Perwer und Abdurrahman Kizil, ermordert. Nach 10 Jahren war das ein sehr klares Zeichen des Feindes der Bewegung, um die Hoffnung zu brechen und den Kampf für eine freie Gesellschaft mit der Vorreiterschaft der Frauen unsichtbar zu machen.

    Sakine repräsentiert den Widerstand ihres Volkes: das der Verleugnung ihrer eigenen Existenz, ihrer Sprache, ihrer Kultur und ihres Lebens gegenüber steht, sie träumt von einem Wiedererwachen ihrer Gesellschaft. Und sie beginnt sich zu fragen “Wo müssen wir anfangen? Wie erreichen wir Freiheit?”

    Das ganze Leben von Heval Sara war ein Kampf, wie sie selbst in ihrer Autobiografie schreibt. Sie ist 1958 in Dersim im Winter in eine kurdisch-alevitische Familie geboren. In Dersim, noch vor ihrer Geburt, hat der türkische Staat tausende Kurden, die gegen die Assimilation rebellieren getötet, massakriert und zwangsumgesiedelt. Es erreichte einen Höhepunkt der Brutalität, sodass selbst die Flüsse voller Blut rot getränkt waren.

    Als eine junge Frau hat sie verstanden, was es in ihrer sozialen Realität bedeutet eine Frau zu sein: sie hat sich dazu entschieden, mit dem System zu brechen und sich stattdessen nicht an Kompromisse anzupassen. Sie entschied sich dazu, Leben zu kreieren und revolutionär zu sein.

    Ihre Suche nach reiner Existenz hat niemals geendet. Zu Beginn wurde sie Teil von türkisch sozialistischen Gruppen aus dem linken Flügel, danach ist sie auf die Apoistische Bewegung getroffen. Sie hat in den 1970er Jahren angefangen unter schwierigen Umständen, im Geheimen, gegen die Brutalität des türkischen Staates und die Vorurteile dieser Zeit, in denen das Schicksal der Frauen in der Mutter- und Ehefrauwerdung lag, zu organsieren.

    Seit dem ersten Kongress der Kurdischen Arbeiter Partei am 27. November 1978 im Dorf Fis, in Amed, war sie eine der ersten weiblichen Genossinnen und hat damit den Weg für millionen Weitere gelegt.

    Ihre Attitude brachte den Aufbruch in die Bewegung der freien kurdischen Frauen. Ihre Seele ist weise und tief. Ihre Beständigkeit und Ausdauer, ihre Menschlichkeit und ihre Fragen haben inspiriert und werden weiterhin inspirieren.

    Sakine wurde im Mai 1979 zusammen mit einigen anderen Genossen verhaftet. Obwohl sie vielfach gefoltert wurde, hat sie kein einziges Wort zu dem Feind gesprochen. Während ihrer 11-jährigen Haft war sie graumsamen körperlichen und mentalen Attacken, unzähligen Folterungen, Unterdrückung und Verrat ausgesetzt, doch trotz alle dem hat sie mit einem erhobenen Kopf Widerstand geleistet.

    Eines Tages hat der höchstrangige Gefängniswärter sie gefragt:

    “Was ist dein Name?”

    “Sakine.”

    “Bist du Türkin oder Kurdin?”

    “Ich bin Kurdin.”

    Er schlug sie und fragte sie erneut: “Bist du Türkin oder Kurdin?”

    Sakine antwortete: “Aber über Allem bin ich Revolutionärin. In der Revolution ist die Herkunft nicht das Wichtigste, aber ich bin kurdisch. Wenn ich türkisch wäre, würde ich es sicherlich zugeben.”

    Das war ihr kämpferischer Geist, den sie verbreitete.

    Sie organisierte alle Frauen in ihrem Umfeld, leitete Hungerstreiks und verbreitete Hoffnung und hoffnungsgebende Ideen überall.

    Sie hat immer versucht Antworten zu geben und Lösungen für bestehende Probleme zu finden. Sie hatte immer einen Slogan präsent bei sich gehabt: “Aufgeben führt zu Verrat, Widerstand führt zum Erfolg.”, der zeigt, dass der einzige Weg um Faschismus zu konfrontieren, durch Rebellion und Organisierung möglich ist.

    Nach vielen Jahren Inhaftierung reiste sie nach Damaskus, Syrien, um an den Akademien Rêber Apos (Abdullah Öcalan) teilzunehmen. Sie war sehr überrascht, als sie ihre Bilder im Raum Rêber Apos hängen sah: das war ein starker Ausdruck des Respekts Rêber Apos für ihren Kampf und ihre Beständigkeit. Danach hat sie einige Jahre in den Bergen verbracht. Dort ist zu von Berg zu Berg gereist, kletterte auf die Bergspitzen und überquerte Flüsse. Sie wurde zu einer starken und unermüdeten Gerilla Kämpferin, die niemals aufhörte zu denken, zu hinterfragen, sich selbst zu überzeugen und Verantwortung zu übernehmen. Mit ihren eigenen Worten: “Stärke ist oftmals falsch bewertet. Zum Beispiel, Stärke bedeutet, etwas Neues im Leben anzufangen, Etwas aus dem Nichts zu kreieren und das Leben schöner zu machen. Stärke bedeutet, Gedichte in den Bergen zu schreiben. Stärke bedeutet, dem Wasser zu lauschen und es zu sehen. Auch zu Leben mit der Schönheit der Natur ist Stärke.”

    Für sie, Leben, Kampf und Liebe sind untrennbar voneinander; oder auch propagierte sie “Ich wollte im Kampf lieben. Ich wollte so sehr lieben, wie ich kämpfte.” Ein anderes Leben als ein revolutionäres war unvorstellbar für sie. Den Kampf, den sie führte, war für die Befreiung der Frauen. Und auch für sich selbst bestimmte sie: “Befreiung kennt keine Grenzen, doch es bedeutet einer konstanten Suche zu folgen, weiterhin nach Schönheit zu streben.”

    Heval Sara setzte die ersten Samen in die Erde, aber jetzt liegt es an uns, weiter zu pflanzen und die Früchte zu ernten. Was kann Heval Sara uns lehren? Welche Aspekte ihrer Persönlichkeit inspirieren uns? Wie können wir ihre Schönheit verkörpern?

    Diese Fragen, vorallem in diesen Zeiten, können uns begleiten und uns eine Linie des Reflektierens aufzeigen.

    Während der Angriffe in Paris war das Ziel Frauen mit einer starken Attitude, die für Freiheit kämpfen, zu töten. Aber der Geist dieser drei Frauen wir niemals erlischen. Die Märtyrer werden niemals sterben. Mit unseren täglichen Aktionen für ein kommunales Leben können wir ihren Schritten folgen.

    Sara, Rojbîn, Ronahî!

    Jin, Jiyan, Azadî!

    Woman, Life, Freedom!

Young Internationalist Women